Der Chor

 

Die Spatzen pfeifen es inzwischen von den Dächern:

 
Kinder müssen wieder singen lernen !
 
Denn Singen ist der Ursprung aller Musik und jedes Kind hat ein Anrecht darauf, singen zu dürfen.
Der fortschreitende Ausfall von Musikunterricht an den Schulen verwehrt immer mehr Kindern den Zugang zur Welt der Musik.
Wir leben in einer Zeit enormer kul­tureller Verflachung. Es ist eine alte Erfahrung: Jedes Volk, das seine Kultur preisgibt, fällt der Bar­barei anheim. Ohne Kunst und Kultur hat eine Gesell­schaft keine Zukunft. Kunst ist viel wichtiger, als die Menschen glauben.
 
Das Singen in einem guten Chor prägt Kinder in ganz besonderer Weise. Sie erleben, es gibt eine andere Welt außer Krachchaos, Krimis und Gewaltactions: eine beglückende Welt der Musik großer Meister, an der sie singend teilhaben können. Auf den Weg dahin machen sich die Kleinen in den Vorchören, wenn sie viele schöne Kinderlieder lernen, begleitet vom Klavier.
   
 
Wissenschaftliche Studien haben seit Jahrzehnten nachgewiesen, dass Singen einen hervorragenden Beitrag zur Entwicklung und Erziehung von Kindern leistet. Singen (Musik und Text) im Kindesalter verstärkt die Verbindungen zwischen rechter und linker Gehirnhälfte und fördert damit viele weitere Fähigkeiten. Chorkinder sind seelisch stabiler, sozial engagierter, geistig beweglicher.
  
 
Vom Glück gemeinsamen Singens beflügelt, lernen sie besser als Gleichaltrige ohne diese Erfah­rung und sind  eher in der Lage, Schwierigkeiten zu meistern. 
Es gibt nichts, was alle Menschen so unmittel­bar und tief ergreift wie schöner Gesang. In dieser Be­ziehung müssen alle anderen Künste hinten anstehen. Viele berühmte Musiker, Komponisten und Dirigenten weisen darauf hin, dass zur musikalischen Bildung nicht unbedingt das Erlernen eines Instrumentes nötig ist, sehr wohl aber das Singen.­
Viele Eltern heutiger Kinder stammen bereits aus Familien, in denen nicht mehr gesungen wurde. Im Musik­unterricht an deutschen Schulen spielt der Gesang eine absolut untergeordnete Rolle. In manchen Bundesländern werden bis zu 80% des vorgesehenen Musikunterrichts entweder gar nicht oder durch fachfremde Lehrer erteilt. Auch ist es so, dass nur das physiologisch richtige Singen die Entwicklung eines Kindes positiv fördert.    
   
 
Das heute in vielen Kinderchören übliche gepresste, viel zu laute und zu tiefe Singen kann mehr schaden als nützen. Die Kinderstimme wird buchstäblich verkrüppelt. Inhaltlich geht es im musikalischen Erfahrungshorizont vieler Kinder fast nur noch um seichten Pop oder knall­harten Rock. Viele Chorleiter glauben inzwischen, dass Kinder nur noch mit ganz leichten, ganz seichten, ganz netten, ganz poppigen Stückchen "zu kriegen" sind.
 
Im Amadeus-Kinderchor beweist sich das Gegenteil. Viele Kinder machen hier in ihrer Begegnung mit Musik lebensbestimmende musikalische Erfahrungen, die ihrem zukünftigen Leben tiefe Freude und Bereicherung schenken. Das Wunder Kind und das Wunder Musik - bei uns finden sie sich.
 
Das Zauberwort heißt Liebe.     
 

 

Der 1985 von Christel Wittmann gegründete Amadeus-Kinder­chor entwickelte sich in den ersten neun Jahren zu einem der besten Kinderchöre Deutschlands. 1994 qualifizierte er sich für die Teilnahme am Deutschen Chorwettbewerb und landete mit einem 3. Preis weit vorne unter den je­weils landesbesten Kinderchören aller deutschen Bundes­länder. 1995 wurde er zum dritten Mal landesbester Kinderchor von Baden- Württemberg. 


 
Seit 1998 besteht außerdem ein Mädchenchor, in dem die ältesten und am besten ausgebildeten Mädchen singen. Die­ser Chor ist von besonderer Klangschönheit und vom Publikum sehr geliebt.  
 
Haben Sie Interesse an einer Mitgliedschaft Ihres Kindes im Amadeus- Kinderchor und wünschen sie nähere Informationen, so klicken sie hier!